In unserer Reihe SPECIALS präsentieren wir nicht nur Musik, sondern erweitern unseren Spielraum mit brisanten Themen wie zuletzt SCHACH oder LITERATUR, MUSIK, kombiniert mit ansprechender
Architektur.
Bei unserem ARCHITEKTUR HÖREN SPECIALS freuen wir uns über Ihre (freie) Spende.
SONNENSTAND geht ins dritte Viertel: Zum astronomischen Anfang einer jeden Jahreszeit erkundet Bertl Mütter einen (nicht nur) akustisch inspirierenden Raum mit seinem epischen Posaunenspiel. Nun sind wir in der von Fellner & Hellmer perfekt ausgerichteten Universitätssternwarte, eine (Grundriss!) Kathedrale der Astronomie, Arbeitsplatz des beredten Astronomen Franz Kerschbaum: Er weiß wesentliches über Wendezeiten.
Das Innere des Gebäudes bietet gleich zwei reizvolle Klangräume: Ein ausladendes Treppenhaus mit Säulengalerie (und Franzjosephbüste), sowie den Ring um die zentrale Kuppel, der das Herzstück, den Refraktorraum, birgt; diesen Donut wird Bertl Mütter als ›Tönteilchenentschleuniger‹ akustisch erschließen.
»Mein freifliegendes Spiel erwächst aus einem musikalischen Nukleus. Von ihm aus will ich zu meinen aus|cul|ta|tio|nes abheben, in die Tiefe, nach Innen, unbenennbar, weil wesentlich: Pointenlos pures Sein im Klang, Hingabe.«
Übrigens, damit wir es nicht vergessen: Wir sind bereits im Weltraum.
Planet earth is blue
And there’s nothing I can do
David Bowie
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So., 21. Juni 2026, 21Uhr
Universitätssternwarte Wien
Info unter:
Eintritt freiwillig.
Spenden für den Musiker werden g r o ß z ü g i g angenommen.
Bis 2030 soll kreislauffähiges Planen und Bauen in Wien als Standard für Neubau und Sanierung etabliert sein. Damit setzt die Stadt Wien einen Maßstab – und eine klare Forderung an Architekturschaffende. In nur sieben Jahre gilt es, Produkte, Bauteile und Planungsdetails für rückbaubare, zirkuläre Architektur zu schaffen.
Dem Thema entsprechend wird das Ensemble Baltic Essential Strings (gegründet von Sebastian Gürtler) volkstümliche Weisen in eine neue Les- bzw. Hörart transponieren oder auch „recyceln“, um in der Materialsprache zu bleiben.
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Fr., 20. Oktober 2023, 19Uhr
Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien, Semperdepot
Lehargasse 6, 1060 Wien
Info & Tickets unter: materialservice.net
Der Molden Verlag, das Belvedere 21 sowie Architektur Hören laden zur Buchpräsentation von Gabriele Reiterer.
Nach der Buchvorstellung im Blickle Kino mit u. a. Ausführungen der Autorin und musikalischer Umrahmung besteht die Möglichkeit, an einem Rundgang durch das Wotruba-Depot mit der Kuratorin Gabriele Stöger-Spevak teilzunehmen. Ausklang bei einem Glas Wein.
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Gabriele Reiterer | Autorin
Marta Sudraba | Cello
Rundgang im Wotruba-Depot mit Kuratorin Gabriele Stöger-Spevak.
Im Anschluß wird Jutta Ambrositsch ihre hervorragenden Weine - darunter den KOSMOPOLIT - ausschenken, für Genuss und Atmosphäre sorgen und uns Interessantes über ihren Wein erzählen.
Fr., 8. September 2023, 18:30 Uhr
Belvedere 21, Blickle Kino Arsenalstraße 1, 1030 Wien
Kostenlose Teilnahme
Buchung unter: belvedere.at/programm
WIR DANKEN FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG DIESER VERANSTALTUNG
Am Mittwoch, 8. Juni ab 18:30 soll im Innenhof des Sigmund Freud Museums und Einfahrtsbereich bis Vorplatz Berggasse einen Abend lang SCHACH gespielt werden.
Der Schachliebhaber Günther Berger (SC Kobenzl) wird uns Erkenntnisreiches zur Psychoanalyse, Schach und Sigmund Freud erzählen, das der Schachhistoriker Michael Ehn (leider durch Todesfall in der Familie verhindert) dankenswerterweise für uns zusammengestellt hat. Dieser Abend findet in Kooperation mit
Am 25. Nov. 2021, 18.30 Uhr, wird das im Juli neu erschienene Buch
BAD GASTEIN ab I an I aufgebaut - Urbane Baukultur am wilden Wasser erstmals in Wien vorgestellt.
Im Studio der Musikerin Kozue Kinoshita und des Architekten
Mike Loudon vereinen sich Musik und Farbe: das Korallenrot lässt
das Cembalo im Studio erstrahlen, das von Architekturbüchern gefüllt ist.
Am 15. Dez 2018 um 18 Uhrspielen Barbara Rombach-Kuderna
und Max Kuderna ein Stück von Jean-Marie Leclair
Am 11. Juli um 19 Uhr springen die Rössel
weiter am malerischen Mölkersteig 4 in Wien 1.
In der von Adolf Loos gestalteten Wohnung im 1. Bezirk (Reischachstraße 3/II), die heute der Bridgeclub bespielt, wird die Performance `Der Stadlbauer` des Duos HODKEVITCH FINDER gezeigt:
Ein Spaziergang entlang der Grenze – dem Schallwall zwischen Stadt und Land, dem Zaun zwischen Frau und Mann und der Durchlässigkeit zwischen Literatur und Musik.
Die erst seit wenigen Jahren unter Denkmalschutz stehende Wohnung, die 1913 von Adolf Loos für Emil Löwenbach eingerichtet wurde, wird Schauplatz für einen kurzen, aber intensiven Diskurs von Raum, Linienstrukturen und Brettmustern.
